RETTUNGSHUBSCHRAUBER  •  CHRISTOPH 17
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  Geschichte  
seit Bestehen der RTH-Station - Christoph 17
1980 15.09.
Um 10:40 Uhr landet zum ersten Mal der Christoph 17 an der Luftrettungsstation in Kempten. Pilot war Herman Wegener mit der D-HDMK. Am nächsten Tag war die Einweihung der Station durch Innenminister Baum und Ehrengäste. Während der Einweihungsfeier erfolgte der erste Einsatz mit der Besatzung Hermann Wegener, Dr. Wörner, Wille nach Altusried.

16.09.
Einweihung der Station durch Innenminister Baum. Während den Einweihungsfeierlichkeiten erfolgte der erste Luftrettungseinsatz mit der Besatzung Hermann Wegener, Dr. Dietrich Wörner und Manfred Wille.

19.09.
Der erste Bergeinsatz wird am 19.09. im Bereich der Kemptner Hütte geflogen. Besatzung: Hermann Wegener, Dr. Herbert Forster und Manfred Wille. Zur ersten Bergwachtausbildung kam die Bergwacht-Bereitschaft Oberstdorf nur einen Monat später.

16.10.
Am 16.10. startete Christoph 17 zum ersten mal ins Ausland, um im Tannheimer Tal einen verletzten Drachenflieger zu versorgen. Besatzung: Hans Brätschkus, Dr. Lorenz, Alois Brutscher.

27.10.
Im Hangar der ZSH- Station in Kempten findet die erste 50 h Kontrolle am Rettungshubschrauber D-HDMK durch PHM Unglaube statt.

28.10.
Erster Nachtflug von Kempten nach Ulm. Besatzung: Dietmar Pfefferling, Dr. Lorenz, Manfred Wille.

11.11.
Bei einem Bergrettungseinsatz am Tegelberg/Füssen wird zum ersten Mal der Rettungssanitäter gegen einen ortskundigen Bergwachtmann getauscht.

25.11.
„Der Austausch von Bergwachtangehörigen ist vorerst aus versicherungstechnischen Gründen untersagt“ lautet eine Mitteilung der GS - Fliegergruppe in Bonn/Hangelar.

29.11.
CHRISTOPH 17 ist der erste Rettungshubschrauber in Deutschland, der mit einem festeingebauten Beatmungsgerät ausgerüstet ist. Möglich wurde dies durch eine Spende des Kemptener Ehepaares Diet.

02.12.
Ab sofort ist der Austausch Rettungssanitäter/ Bergwachtangehörige des Bergwachtabschnittes Allgäu versicherungstechnisch geklärt und somit genehmigt.

   
 
   
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1981 22.02.
Erste Landung eines ausländischen Rettungshubschraubers an der Station von Christoph 17 durch die Libelle Hohenems.

19.04.
Erster Rendezvous - Einsatz in der Bergrettung mit „SAR Landberg 56“ und damit auch erster Windeneinsatz für Dr. Herbert Forster und Manfred Wille.

28.04.
Der Bergwachtabschnitt Allgäu stellt uns einen speziellen Einsatzrucksack mit diversem Siche-rungsmaterial zur Verfügung.

08.05.
Anfang Mai gerät ein als Landezeichen ausgelegter Schlafsack bei der Landung im Bereich Unterjoch in den Hauptrotor. Unfreiwillig übernachtet die Crew in Unterjoch, da die Techniker vom BGS erst am nächsten Tag in Unterjoch eintreffen können.

18.05.
Ehrenamtliche Rettungssanitäter möchten am Luftrettungsdienst mitwirken. Eine heftige Diskusion entbrennt.

29.05.
Grenzüberschreitende Luftrettungseinsätze nach Österreich können durchgeführt werden, sofern eine Genehmigung aus Wien erwirkt worden ist. Dies führt immer wieder zu nicht akzeptablen Verzögerungen für den Patienten.

21.08.
Russische Bergretter besuchen die RTH-Station Christoph 17. Damit wird zum ersten Mal in Deutschland eine Gebirgsluftrettungsstation von Staatsbürgern der UDSSR besucht.

09.10.
Am Abend findet das erste Hangarfest statt, bei dem wir uns bei unseren Partnern, Helfern und Freunden bedanken.

17.10.
Der HS- Reinigungsmittelkrieg entbrennt. Weder der Durchführende der Luftrettung, der Rettungs-zweckverband, noch die GS- Flst. Süd möchten für den Spezialreiniger für die Außenwäsche des RTH aufkommen. Dies führt zu einem enormen Interesse in den überregionalen Medien.
   
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1982 16.01.
Beim ersten Sekundäreinsatz des RTH CHRISTOPH 17 in Österreich wird ein schwerverletzter Waldarbeiter vom KH Reutte/ Tirol in die Uniklinik nach Innsbruck geflogen.

04.02.
Lawinenhundeführer aus der CSSR besuchen die Station Christoph 17.

07.02.
Auf dem Rückflug von Ulm nach Kempten kommt es in Höhe Memmingen zum Ausfall des Triebwerkes I. Eine Sicherheitslandung auf dem Fliegerhorst Memmingen verläuft ohne Zwischenfälle.

17.02.
Der Funkrufname „CHRISTOPH 17“ wird mit sofortiger Wirkung in „CHRISTOPH KEMPTEN“ geändert.

18.03.
Spanische Notärzte informieren sich an der Station über die Besonderheiten der Gebirgsluftrettung.

18.04.
Im Gebiet des Gimpel (Tannheimer Berge), stürzt ein mit 7 Personen besetztes Kleinflugzeug ab. RTH CHRISTOPH 17, der Polizeihubschrauber EDELWEISS 1 und die SAR erhalten erst eine Stunde nach Alarmierung eine Einfluggenehmigung nach Österreich. Alle Insassen des Flugzeugs sind bei Eintreffen der Rettungsmannschaften bereits tot.

20.05.
Dramatischer Rettungseinsatz am Martinszeller Illerwehr. Direkt vom RTH CHRISTOPH 17 aus können zwei Personen mittels eines Bergseiles vor dem Ertrinkungstod gerettet werden.

04.06.
Der Anfang des Jahres geänderte Funkrufname „CHRISTOPH KEMPTEN“ wir mit sofortiger Wirkung auf drängen der Flugsicherungsstellen wieder in „CHRISTOPH 17“ geändert.

17.07.
Bei einem Bergrettungseinsatz am Hochvogel wird zum ersten Mal mit dem RTH REGA 7 aus St. Gallen zusammengearbeitet.

24.12.
Heilig Abend bei der Familie muss hinausgeschoben werden, da ein schwerkranker Patient nach 18:00 Uhr nach München geflogen werden muss.
   
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1983 15.02.
Der Gendarmerieposten Kleinwalsertal verweigert dem RTH CHRISTOPH 17 den Einflug ins Kleine Walsertal. Es muss erst ein einheimischer Arzt die Notwendigkeit des Rettungsfluges bestätigen.

17.02.
Der Bergwachtabschnitt Allgäu stellt dem Team des CHRISTOPH 17 ein 4m- BOS- Handfunkgerät zur Verfügung. Damit ist der RTH CHRISTOPH 17 der erste Rettungshubschrauber in Deutschland, der mit einem tragbaren Funkgerät ausgestattet ist.

17.03.
Ab sofort dürfen auch ausländische Rettungshubschrauber an der Tankstelle des CHRISTOPH 17 Kerosin tanken.

13.05.
Wegen nicht aufschiebbarer Wartungsarbeiten am RTH CHRISTOPH 17 wird für zwei Rettungseinsätze der leichte Verbindungshubschrauber des BGS, eine Alouette II, eingesetzt.

09.07.
Die BRK-Wasserwacht deponiert am Hangar zwei komplette Rettungstaucher-Ausrüstungen, um schnellere Hilfe bei Wasserrettungseinsätzen zu gewährleisten.

14.07.
Anwohner der Pettenkoferstrasse und dem Bischof- Freundorfer- Weg beschweren sich über die Lärmbelästigung des Vortages (Sonntag). Grund: 7 Einsätze CHRISTOPH 17, 1 Einsatz EDELWEISS 5 (Polizei), 1 Einsatz REGA 7 (Schweizer Rettungsflugwacht), 1 Einsatz LIBELLE HOHENEMS, 5 Einsätze SAR.

18.07.
Zwischen Moosbach und Sulzberg stürzt ein Lockheed F-104 Starfighter ab. Beide Piloten können sich mit dem Schleudersitz retten.
   
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1984 06.03.
Ein Lawineneinsatz am Walmendinger Horn zieht sich bis in die Dunkelheit hin. Es werden neben zahlreichen Bergrettern auch 5 Lawinenhunde mit dem RTH CHRISTOPH 17 zur Einsatzstelle geflo-gen.

10.04.
Nach zwei Jahren erhalten wir endlich unseren Tox.- Koffer aus dem Vergiftungszentrum München.

11.07.
Besonderheit des Tages: Um 22:45 Uhr, auf dem Rückflug von München nach Kempten, zeigt das Außenthermometer am RTH in 10.000 ft Höhe eine Temperatur von + 24°C an.

05.08.
Bei einem Bergrettungseinsatz an der Mädelegabel verhindert ein aufziehendes Hochgebirgsgewitter die Bergung eines schwerverletzten Bergsteigers. Der RTH sitzt für über 3 Std. auf einem Felsblock über der Bockkarscharte fest. Der Pilot, Peter Schmidt, versucht, den Hubschrauber mittels unseres Bergseiles und der Rettungsaxt, wegen starker Gewitterböen, zu sichern. Der Patient wird zwischenzeitlich von Bergwachtmännern mit der Gebirgstrage zum Waltenberger Haus verbracht und nach Ende des Gewitters mit dem RTH in ein Krankenhaus geflogen.
   
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1985 04.01.
Beim Einsatz Nr. 5/85 um 11:30 Uhr wird der RTH CHRISTOPH 17 schwer beschädigt. An der Mittel-station des Mittag kommt es mit dem Hauptrotor der D-HDAX infolge „White out“ (aufgewirbelter Pulverschnee macht die Besatzung blind) zur unkontrollierten Bodenberührung. Die Besatzung, Johann Lackerschmidt, Dr. Kirchmann und Alois Brutscher, bleibt unverletzt. Der verletzte Skifahrer wird von der Bergwacht Immenstadt und dem RTH- Notarzt versorgt und mit dem Akja zu Tal gefahren.

05.01.
Der schwer beschädigte RTH wird als Außenlast unter einer Puma ins Tal geflogen und mit einem bereitstehenden Tieflader nach Oberschleißheim zur GS- Flst. Süd transportiert.

30.06.
Suchflug nach einem vermissten Bergsteiger im Bereich des Hindelanger Klettersteiges. Gefunden wird ein seit vier Wochen vermisster, abgestürzter Bergsteiger.

11.07.
Heute wird der 4.000. Einsatz des RTH CHRISTOPH 17 geflogen.

21.09.
Hangarfest zum 5-jährigen Bestehen der ZSH- Station Kempten. Über 250 Gäste feiern mit.

29.09.
Beim Einsatz Nr. 777/85 kommt es im Bereich der Seewände, 500 m oberhalb des Oytales, bei einem Bergrettungseinsatz zur Felsberührung mit dem Hauptrotor der D-HDAX. Der Pilot, Peter Schmidt, kann den schwer beschädigten RTH sicher landen. Dr. Oskar Bauer, Christoph Hemmann und Bergwachtmann Andi Tauser bleiben unverletzt.
   
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1986 21.01.
Lawineneinsatz bis 21:00 Uhr am Nebelhorn. Bei der Rückkehr an die Station stellt die Besatzung fest, dass die Hangarheizung ausgefallen ist. Außentemperatur: -28°C.

15.02.
Mitte Februar kann der Landeplatz am Krankenhaus Oberstdorf nicht mehr angeflogen werden. Die Schneewände um den Landeplatz sind auf 2,5m angewachsen und in der Nacht gab es einen Meter Neuschnee.

23.06.
Einsatz 466/86 Besatzung: Hans Burger, Herbert Forster, Gerhard Redmann. Zwei 14- jährige Mädchen ertrinken in der Geltnach bei Hörmannshofen. Ein Mädchen verstirbt, das andere kann nach mehr als 35 Min. unter Wasser erfolgreich reanimiert werden und in eine Klinik gebracht werden. Es überlebt ohne neurologische Defizite.

25.08.
5.000. Einsatz von CHRISTOPH 17. Besatzung: Heinz Ehrsam, Dr. Uhlig, Manfred Wille.
   
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1987 17.02.
Zusammen mit Piloten des CHRISTOPHORUS 1 aus Innsbruck durchforsten wir das Frequenzband unserer 4 m- BOS- Funkgeräte und finden tatsächlich eine Frequenz, die beide RTH benutzen können. Damit kann der RTH CHRISTOPH 17 in Zukunft bei grenzüberschreitenden Einsätzen mit Rettungsdiensten in Tirol Funkkontakt aufnehmen.

06.03.
Ein Hubschrauber der Royal Air Force landet an der ZSH-Staion, um einen englischen Militärangehörigen nach einem Unfall direkt nach England zu fliegen.

12.05.
Der 5.555. Einsatz wird von Detlef Bretfeld, Dr. Christoph Hayduk und Rainer Bumann geflogen.

29.09.
Ein neues EKG- Gerät mit Defibrillator wird in Dienst gesetzt. Damit wird das alte, schwere und umständliche Gerät ersetzt.

10.10.
Beim Einsatz Nr. 879/87 (Bergeinsatz) stürzt Notarzt Dr. Bernd Sigfrid über 20 m tief ab und verletzt sich schwer. Rettungsassistent Gerhard Redmann steigt zu dem Verletzten ab und führt die Erstversorgung durch, bis dieser von einem SAR Hubschrauber in Zusammenarbeit mit der Bergwacht per Winde geborgen werden kann.

02.12.
Die ZSH- Station erhält ihr erstes Faxgerät.
   
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1988 27.03.
Kurz nach dem Start an der ZSH- Station kommt es zum Ausfall des Triebwerkes II. Nasser Schnee war vom Zellendach durch den Verdichter in die Turbine gelangt und löschte diese aus. Eine sofort eingeleitete Ausgleitlandung auf dem Flugplatz Durach gelang ohne Beschädigung des Hubschraubers.

05.05.
Wir versuchen zum ersten Mal, unter Anleitung von Dr. Herbert Forster, ein EDV - Programm zu erstellen, dass den Anforderungen „moderner“ Datenerfassung gerecht wird.

12.07.
Wegen hereinbrechender Dunkelheit wird Dr. Diebolder bei einem Bergrettungseinsatz am Stuiben zusammen mit Bergwachtmännern abgesetzt. Zu Fuß und mit Gebirgstrage zieht sich die Bergung des Verletzten Bergsteigers bis 2:00 Uhr früh hin.
   
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1989 09.06.
Anlässlich des 7.500. Einsatzes von CHRISTOPH 17 findet ein Hangarfest statt. Besatzung: Heinz Ehrsam, Dr. Nico Felder, Eugen Reisacher.

28.09.
Überraschenderweise wird zum ersten Mal ein Rettungspilot der GS- Flst. Süd in einer Rettungsstation befördert. Pilot Johann Burger wird wegen besonderer Verdienste um die Luftrettung vorzeitig zum PHM befördert.

26.12.
Zum ersten mal startet ein ZSH - Hubschrauber zu einem nächtlichen Bergrettungseinsatz. Im Bereich des Hochvogel wird eine Bergsteigerin unter den Schneemassen begraben. Pilot Johann Burger und Christoph Hemmann starten bei Dunkelheit, um Rettungsmannschaften zum Unglücksort zu fliegen. Die Patientin kann trotz eingeleiteter Reanimationmassnahmen nicht gerettet werden.

28.12.
Am Hohen Licht kommt es zu einem schweren Lawinenunglück. Die Kemptener Bergwachtmänner werden unter den Schneemassen begraben. Insgesamt 5 Rettungshubschrauber und unzählige Bergretter suchen und kämpfen um das Leben der Verschütteten. Für vier von ihnen kommt jede Hilfe zu spät.
   
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1990 09.02.
Kollegen aus der ehemaligen DDR besuchen die ZSH-Station.

15.02.
Wegen des Orkans „Wiebke“ wird der Flugbetrieb eingestellt. Orkanböen von bis zu 67 kts. zwingen zu dieser Maßnahme.

14.07.
Christoph 17 startet bereits um 6:00 Uhr in der früh in Richtung Seewände bei Oberstdorf. Ein Bergwachtmann ist bei einer nächtlichen Suchaktion nach einem verstiegenen Bergwanderer selbst in Bergnot geraten.

21.09.
Reger Besuch herrscht beim ersten Tag der offenen Tür der ZSH-Station CHRISTOPH 17, der anlässlich des 10-jährigen Bestehens veranstaltet wird.

01.10.
Nach 10 Jahren erhält die Mannschaft der ZSH-Station neue Möbel für ihren Aufenthaltsraum.

06.11.
Mit einem Hangarfest wird mit unseren Freunden und Helfern das 10-jährige Jubiläum des Rettungshubschraubers CHRISTOPH 17 gefeiert.
   
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1991 23.01.
Die alte Büromöbelausstattung wird durch eine Neue ersetzt.

22.02.
Im Februar wurde bei einem Kameradschaftsabend mit der Bergwacht die Idee geboren, mit dem Bordnavigationsgerät ADF einen Lawinenpipser zu orten. Ein Versuch in der ZSH- Station, am RTH D-HDAX, bestätigt diese Möglichkeit. Beteiligt an der Entwicklung sind: Johann Burger, Holger Barke, Günther Eigenbrodt und Christoph Hemmann.

03.05.
Der 10.000. Einsatz wird mit der Besatzung Mike Gehringer, Gerhard Zipperlen und Rainer Bumann geflogen.

28.10.
Für die nächsten 5 Tage muss der RTH von Sonthofen aus zu seinen Einsätzen starten. Nebel im Illertal verhindert einen Rückflug nach Kempten. Die GS- Flst. Süd stellt deswegen einen Tankwagen mit Kerosin in der Kaserne in Sonthofen ab. Es werden von dort 7 Einsätze im südlichen Allgäu geflogen.

10.12.
Vor 250 internationale Gästen können wir erfolgreich unser ADF- Lawinenpiepserortungssystem bei schönstem Wetter am Nebelhorn demonstrieren.
   
 
   
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1992 12.05.
CHRISTOPH 17 hat eine gefährlich nahe Begegnung mit einer Phantom der Bundeswehr. Der Kampfjet nähert sich dem RTH bis auf ca. 50 m. Dem Rettungspiloten Detlef Bretfeld ist es zu verdanken, dass die Mannschaft sicher in Kempten landen kann.

21.07.
CHRISTOPH 17 ist der erste zivile Rettungshubschrauber, der mit einem tragbaren Telefon ausges-tattet ist. Dank einer erfolgreichen Spendeninitiative konnte ein C- Netzgerät beschafft werden.

24.07.
Wegen eines schweren Gewitters am späten Abend kann CHRISTOPH 17 nicht nach Kempten zurückfliegen und muss in St. Gallen übernachten. Dort wird ein Einsatz in der Nacht am Lukmanierpaß wegen fehlender Ortskenntnis abgelehnt.

04.08.
Nicht schlecht staunen einige Bürger, als am Nachmittag ein RTH auf einem Tieflader nach Kempten gefahren wird. Es handelt sich hierbei allerdings nicht um eine Ersatzmaschine, sondern um eine leere Karosserie für Ausstellungszwecke auf der Allgäuer Festwoche.
   
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1993 08.02.
Die Rettungsassistenten der Gebirgsstationen Traunstein und Kempten (CHRISTOPH 14 und 17) werden ab sofort mit Goretexjacken ausgestattet.

31.03.
Ein neues Lawinensuchsystem (Recco) wird vom schwedischen Hersteller der Allgäuer Bergwacht und dem Team CHRISTOPH 17 vorgestellt.

25.09.
Sanitäter der beiden Partnerstädte Kemptens, Trient (Italien) und Sopron (Ungarn), besuchen die ZSH- Station Kempten.
   
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1994 07.01.
Wir haben Stehhaltegurte von der GS- Flst. Süd erhalten. Diese dienen zum sicheren Arbeiten auf der Kufe bei Lawineneinsätzen.

10.02.
Laut Gewerbeaufsichtsamt beträgt die Arbeitszeit für Rettungsassistenten im Flugdienst noch längs-tens 8 Stunden. Dies bedeutet ab sofort einen Zweischichtbetrieb für das Rettungsdienstpersonal der ZSH-Station.

19.02.
Das schwere C- Netz- Telefon wird durch ein kleines, handlicheres D1- Handy ersetzt.

09.04.
Die RTH-Rettungsassistenten werden zum Leinenführer für Wasserrettungseinsätze ausgebildet.

14.04.
Aufgrund der starken Schneeschmelze sind ca. 140 l Wasser in den Domschacht der Tankanlage eingeflossen. Die Feuerwehr Kempten hilft uns beim Abpumpen.

01.06.
Bei der Kontrolle des Sauerstoffvorrates im RTH D-HDEG kommt es zu einer Verpuffung. Der diensthabende Rettunsassistent Gerhard Redmann wird leicht verletzt, am RTH entsteht lediglich geringer Sachschaden.

22.06.
Johann Burger und Christoph Hemmann erwerben bei einem internationalen Lehrgang in der Zentralschweiz die Berechtigung, „Long- Line“- Einsätze zu fliegen. Hierbei werden Retter an bis zu 250 m langen Tauen unter dem RTH in senkrechte und überhängende Felswände geflogen.

08.09.
Aufgrund eines Wettersturzes in den Bergen muss die Besatzung ca. 4 Stunden mit einer schwer erkrankten Patientin warten, bis besseres Wetter den Transport zulässt.

21.12.
Die bis zum heutigen Tag verwendeten Alu- Notarztkoffer werden durch Rucksäcke ersetzt, die ein effektiveres Arbeiten, vor allem in den Bergen, ermöglichen.
   
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1995 10.02.
Ein schwarzer Tag für die ZSH-Station Kempten. Bei Balderschwang stürzt der RTH CHRISTOPH 17 um 11:55 Uhr ab. Pilot Reiner Bott kommt dabei ums Leben. Notarzt Dr. med. Ulrich Hägele und Rettunsassistent Rainer Bumann werden schwer verletzt von zahlreichen Rettern geborgen. Die D-HDPB wird total zerstört. Um 13:40 Uhr kann der Luftrettungsbetrieb mit einer Ersatzmaschine wieder aufgenommen werden. Die Ersatzmannschaft stellen: PHM Carsten Lüthje, Dr. Wörner, Rett. Ass. W. Helmes. Das Team des CHRISTOPH 17 stellt hier die Verbundenheit der Allgäuer Bevölkerung mit “ihrem” Rettungshubschrauber fest. Alle bieten uns tatkräftige oder finanzielle Hilfe an.

18.04.
Die Hubschraubertragen, die sich seit 1980 im RTH befinden, werden endlich durch ein neues, moderneres Tragensystem ersetzt.

09.05.
Wegen einer technischen Kontrolle an der BO 105 wird ein leichter Verbindungshubschrauber vom Typ Alouette II als Notarztzubringer eingesetzt.

26.05.
Eine neue, zeitgemäße, netzwerkfähige PC-Anlage erleichtert jetzt die Datenerfassung der ZSH- Station.

28.05.
Holger Barke und Christoph Hemmann sind nach Chamonix zu einem Bergrettungslehrgang eingeladen. Internationale Bergrettungsorganisationen interessieren sich für unser Gebirgs- Luftrettungssystem.

18.06.
Wir haben ein Testgerät für den 70 cm Hüttenfunk erhalten. Die Testphase ist bis Jahresende geplant.

15.09.
Feierstunde anlässlich des 15- jährigen Jubiläums mit Vertretern der Öffentlichkeit.

16.09.
Tag der offenen Tür und Hangarfest.
   
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1996 31.01.
Die Außenwand des nordseitigen „Wintergartens“ am Hangar wird endlich isoliert. Schreib- und Funktisch müssen dadurch neu eingebaut werden.

07.02.
Vertreter des Innenministerium von Vorarlberg und des ÖAMTC besuchen die Station.

30.05.
Die alten BO 105 CB des BGS bekommen ein neues Chassis und werden jetzt zur BO 105 S5. Dies bedeutet eine 25 cm längere Patientenkabine, zudem sind jetzt die Maschinen mit Lasthaken ausrüstbar.

25.07.
Nach einem Blitzschlag in der Nacht ist die Plattformsteuerung und der Getränkeautomat ausgefal-len.

29.07.
RTL ist zu Dreharbeiten an der ZSH-Station.
   
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1997 08.01.
Schwieriger Bergeinsatz mit Bergwacht und SAR unterhalb der Rappenseehütte: Ein Bergsteiger kann nach 5 Tagen und 4 Nächten schwerverletzt aber lebend geborgen werden.

29.01.
Nachteinsatz mit Bergwacht auf dem Älpelesattel. Eine in Bergnot geratene Bergsteigerin kann mit Hilfe der Bergwacht ins Tal gebracht werden. Die Besatzung des CHRISTOPH 17 muss mit ihrer Maschine am Edmund Probst Haus übernachten.

07.02.
Große Lawinenübung auf der Seealpe mit Puma, Bell UH 1D, BO 105 S.

03.03.
Theoretische Ausbildung im Bergetauverfahren.

25.03.
Persönliche Schutzausrüstung (Wärmeschutzbekleidung) der Fa. Mammut für alle Doc’s und Rett. Ass. erhalten.

29.04.
D-HGSS ist die erste BO 105 S mit einem montierten Lasthaken, die an der ZSH-Station Kempten zum Einsatz kommt.

11.07.
Einführung des Bergetausystems. Es sind Taulängen bis maximal 90 m möglich. CHRISTOPH 17 ist nun für die Bergrettung optimal ausgerüstet.

16.07.
Praktische Bergetauausbildung der Luftretter der Bergwacht am Segelflugplatz in Agathazell.

21.07.
Erster scharfer Bergetaueinsatz. Besatzung: Holger Richter, Hans Schweitzer, Luggi Burger.

19.09.
Aus Wettergründen kann CHRISTOPH 17 nicht mehr nach Kempten zurückfliegen und muss in Stuttgart übernachten.
   
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1998 05.01.
Versuchter Brandanschlag im Außenbereich nähe Hangarheizung. Die Kripo ermittelt und kann einige Tage später den Täter festnehmen.

07.02.
Erster Allgäuer Lawinentag am Nebelhorn. 200 Alpinsportler informieren sich bei diesem Lehrgang über alpine Gefahren. Hans Burger, Herbert Forster und Christoph Hemmann sind als Referenten an dieser Veranstaltung beteiligt und Vertreten die ZSH-Station.

13.03.
20.000. Einsatz. Besatzung: Helmut Ebenbeck, Ulrich Hägele, Ludwig Burger.

20.05.
Bergwachtausbildung "Bergetau" am Flugplatz Agathazell mit internationaler Beteiligung (Italien, Luxemburg, Österreich, Schweiz, Norwegen, Tschechien, Feuerwehr- und Bundeswehrexperten aus ganz Deutschland).

23.06.
Ab sofort dürfen alle offiziellen RTH (BRD, A, CH) an der ZSH-Station tanken.

04.09.
Eine K-Max stürzt beim Holzfliegen im Bereich der Sonnenköpfe im Retterschwanger Tal ab. Der Pilot kommt dabei ums Leben.

01.12.
Die großen Bergbahnen im Allgäu und Christoph 17 erhalten ein Recco Suchgerät.
   
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1999 09.01.
Ein Privathubschrauber führt an der ZSH-Station wegen mangelhafter Ortskenntnis eine Sicherheitslandung durch.

05.02.
Im Rahmen eines Flottenerneuerungsprogramms werden die leichten Transport- und Mehrzweckhubschrauber vom Typ EC 155 B beim Bundesgrenzschutz eingeführt. Sie werden als Ersatz für die Bell UH-1D beschafft, die bis zum Jahr 2001 ausgemustert werden soll.

18.02.
Auf der Bahnstrecke von Immenstadt nach Kempten kommt es zu einen schweren Zugunglück bei Immenstadt. Ein Interregio prallt auf einen entgleisten Intercity-Zug. Zwei Menschen sterben, 34 weitere Reisende werden verletzt.

11.03.
Eine Intensivinkubatoreinheit wird komplett mit Trage und Arretierung für den RTH auf der Kinderintensiv des KH Kempten stationiert.

29.03.
Erste HEMS- Crew-Member Fortbildung an der ZSH-Station Kempten.

25.05.
Im Mai standen weite Teile des Allgäus unter Wasser. Viele Straßen und Bahngleise waren beim sogenannten "Pfingsthochwasser" für den Verkehr gesperrt. Richtung Süden gab es kein Durchkommen mehr. Das Krankenhaus Immenstadt musste evakuiert werden. Im Einsatz sind: 1 BO 105 S, 2 Bell UH 1D, 1 Puma, 1 CH 53, 1 Alouette. Über 100 Patienten werden per Luft und Land in umliegende Krankenhäuser verlegt.

16.07.
Eine finnische Rettungsmannschaft besucht die Station um sich über die Bergetaufliegerei zu informieren.

11.08.
Der leitende Rettungsassistent bei CHRISTOPH 17, Christoph Hemmann, fliegt heute seinen 5.000. Rettungseinsatz.

13.08.
CHRISTOPH 17 ist mit einem Stand auf der Allgäuer Festwoche in Kempten vertreten.

24.12.
Durch zwei jeweils vierstellige Spenden der Aktienbrauerei Kaufbeuren und der Käserei Champignon in Heising wird der Innenausbau der Station ermöglicht.
   
 
   
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2000 02.01.
CHRISTOPH 17 muss über Nacht wegen Nebel in Oberstdorf stehen bleiben.

04.03.
Taucherunfall am Rottachspeicher. Nachdem Hans Burger eine 50 x 50m große Eisfläche mit den Kufen des RTH aufgebrochen hat, kommt der seit 1,5 Stunden vermisste Taucher zum Vorschein. Rettungsassistent Matthäus Prinz kann unter Mithilfe von Dr. Mariusz Bialczyk das zweite Atemventil fassen und es gelingt mit vereinten Kräften den Ertrunkenen mit dem RTH ans Ufer zu ziehen. Die Reanimationsmaßnahmen werden im Klinikum Kempten erfolglos eingestellt.

27.05.
Bergetauübung in Oberstdorf mit: 1 BO 105 S, 1 Puma, 1 Alouette II, 1 EC 155.

06.07.
Unfall der Nebelhornbahn: Die Kabinen schlagen ungebremst in Berg- und Talstation ein. Ca. 500 Personen müssen vom Nebelhorn geflogen werden. Im Einsatz: 2 x Puma, 1 x EC 155, 1 BO 105 S, 1 x EC 135 der Polizei.

16.09.
Hangarfest mit Tag der offenen Tür zum 20-jährigen bestehen der ZSH-Station Kempten. BRK, SEG, Polizei und der BGS mit einer EC 155 u. a. stellen aus.

11.11.
Einsatz beim Gletscherbahnunglück am Kitzsteinhorn. 155 Menschen kommen ums Leben.

16.12.
Endlich können wir die dringend benötigten Räumlichkeiten wie Werkstatt, Umkleide und Desinfektionsraum bauen. Möglich ist dies aufgrund einiger Spenden und der Tatsache, dass wir alles alleine machen.
   
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2001 04.01.
Wegen einem Generatorwellenbruch kann CHRISTOPH 17 nicht mehr starten und bleibt am Nebel-horn stehen. Pilot Franz Selmaier übernachtet auf dem Adolph- Probst- Haus, die med. Crew fährt mit einem BRK- Bus mit komplettem med. Equipement zur ZSH-Station zurück.

05.01.
Einsatzbereitschaft für eine Stunde mit Alouette II, dann ist CHRISTOPH 17 nach dem Generatortausch wieder einsatzklar.

04.03.
Hans Burger, Matthäus Prinz und Dr. Mariuzs Bialczyk erhalten in Hannover den Hans-Dietrich Genscher-Preis für ihren Einsatz am Rottachsee. Dieser Preis wird alle zwei Jahre für außerordentliche Leistungen im Bereich Rettungsdienst verliehen.

14.03.
25'000. Einsatz mit der Besatzung: Holger Barke, Uli Pfalzgraf und Christoph Hemmann.

22.03.
Banküberfall in Buchenberg. Auf Anfrage der Polizei starten wir zur Suche nach dem Fluchtfahrzeug. Die Polizeimaschine konnte wegen schlechtem Wetter nicht anfliegen.

25.04.
Die ZSH-Station wird über 14 Tage renoviert. Wir bekommen einen neuen Teppichboden und neue Möbel für den Aufenthaltsraum.

03.06.
Neun Holländer werden, nachdem sie die Nacht hilflos im Mindelheimer Klettersteig nur mit leichter Sommerbekleidung zugebracht haben, gerettet.

08.06.
Notärzte des RTH CHRISTOPH 17 nehmen zwei Tage lang an einem alpinen Sicherheitstraining teil.

11.07.
Besuch einer slowenischen Grenzschutz Delegation mit EC 135 und BGS Flst. Süd.

06.09. Landsberg 56 stürzt im Landeanflug bei Kraftisried ab. 3 Leichtverletzte, 1 Wirbelsäulentrauma. Alle verletzten werden mit „ULM 75“ zum BWK Ulm geflogen.
   
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2002 13.03.
Ab heute werden die Einsätze online zur Abrech-nung mit dem LIKS- Datenerfassungsprogramm vom ADAC abgerufen. Für ca. ein halbes Jahr werden die Daten noch per Ausdruck zur Sicherheit an den ADAC geschickt.

01.07.
Flugzeugabsturz bei Überlingen am Bodensee. Anforderung EC 155 über BGS Flst. Süd, Maschine kommt um 2.00 Uhr von Schwandorf auf dem Weg zum Bodensee zur Betankung an die Station.

19.09.
Als Spende erhalten wir eine gebrauchte Digitalkamera.

25.10.
Kemptener „Christoph 17“ - Pilot und verantwortlicher Stationsleiter BGS, Hans Burger, feiert ein besonderes Jubiläum - 5'000 Mal war er als Retter in der Luft.
   
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2003 26.01.
Tankbereitschaft für EDELWEISS 7 wegen einer Vermisstensuche am Grünten von 22.00 – 00:00 Uhr.

06.03.
Lawineneinsatz an der Iseler- Talstation: 3 Personen werden von einer Dachlawine verschüttet und können leichtverletzt geborgen werden.

14.04.
Alouette II für eine Stunde als Notarztzubringer, da am CHRISTOPH 17 ein elektrischer Defekt behoben werden muss.

25.06.
Ab sofort stehen 10 Kanister a’ 20 l Kerosin in Immenstadt am Klinikum zur Notbetankung bereit. Möglich wurde dies unter anderem durch eine Garagenspende der Fa. Geiger.

20.08.
Eine Holzbohle der Landeplattform gibt unter dem Gewicht einer landenden EC 155 nach. Es ist erheblicher Aufwand notwendig, den Hubschrauber wieder flott zu bekommen.

16.09.
Der alte Druckluftkompressor für die Hallentorsteuerung wird durch einen neuen ersetzt.

29.10.
Wegen schlechtem Wetter kann CHRISTOPH 17 nicht mehr zur ZSH-Station nach Kempten zurückfliegen und verbleibt über Nacht am Flugplatz Memmingen.
   
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2004 07.01.
CHRISTOPH 45 steht 3 Tage an der Station, da die Station in Friedrichshafen aufgrund schlechten Wetters nicht anfliegbar ist. Pilot Yeti leistet uns in der Zeit Gesellschaft.

05.02.
Die BGS Fliegerstaffel Süd stellt in Zusammenarbeit mit den Notärzten und den Rettungsassistenten für die Dauer des Skiflug Weltcups in Oberstdorf einen zweiten komplett ausgerüsteten Rettungshubschrauber zur Verfügung.

03.03.
Im Bereich der Mindelheimer Hütte stürzt eine BO 105 S der Bundeswehr ab.

03.04.
30'000. Einsatz mit der Besatzung: Hans Sprater, Uli Pfalzgraf und Willi Helmes.

14.04.
Bei der D-HGSS wird eine Ölverschmutzung durch Metallspäne festgestellt. Der RTH ist nicht mehr flugfähig und wird per Tieflader abgeholt, die D-HGST übernimmt den Dienst.
   
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2005 17.02.
Anlässlich der nordischen Ski-WM in Oberstdorf wird ein zweiter RTH der Grenzschutz Fliegerstaffel Süd gestellt. Es kommt in Oberstdorf eine blaue EC 135 zum Einsatz.

11.03.
Von Freitag bis Sonntag werden wir in den Allgäuer Alpen zu 3 Lawineneinsätzen gerufen, bei denen 2 Personen ums Leben kamen.

16.03.
Christoph 17 wird von einer EC 135 mit einem Filmteam an Bord begleitet.

08.05.
Am Krankenhaus Immenstadt wird ab heute eine Ersatztrage vorgehalten. Dadurch sind wir erheblich schneller wieder Einsatzklar.

30.06.
Am 30. Juni 2005 wurde das Gesetz zur Umbenennung des Bundesgrenzschutzes in Bundespolizei verkündet. Seit dem 1. Juli 2005 heißt der Bundesgrenzschutz Bundespolizei. Die Umbenennung wird damit der heutigen Aufgabenvielfalt gerecht, die sich längst nicht mehr auf den klassischen Schutz der Grenzen beschränkt. Neue Zuständigkeiten oder Befugnisänderungen ergeben sich aus dem Namenswechsel nicht.

23.08.
Hochwasser in Kempten: Eine Puma SA330 steht zur Unterstützung in der Ari-Kaserne. Es wurden mehrere Einsätze zur Personenrettung geflogen.

16.09.
Am diesem Tag feierte Christoph 17 sein 25 jähriges Bestehen mit einem Festakt. Die Bevölkerung wurde am Samstag zu einem Tag der offenen Tür an der Station mit vielen Attraktionen eingeladen.

17.09.
Die Bevölkerung wurde zum 25 jähriges Bestehen zu einem Tag der offenen Tür an der Station mit vielen Attraktionen eingeladen.

23.09.
Bergetauübung in Agathazell am Flugplatz. Während der Übung kommt es am Grünten zu einem Absturz und am Giggelstein wird dann sofort eine Bergung mit dem 75 m Tau durchgeführt.

09.10.
6'000. Einsatz von Stationspilot Hans Burger.

31.12.
Eine 29.Jährige Frau wird beim Aufstieg zum Prinz-Luitpold-Haus von einem Schneebrett verschüttet. Durch Ortung des Handys nach 45 Min. mit dem RECCO – Suchgerät kann die Frau lebend unter schwierigsten Geländebedingungen geborgen werden und feiert mit Ihren Rettern im Klinikum Kempten das Neue Jahr 2006. Team vor Ort: RA L.Burger, NA U. Seitzer, Pilot D.Bretfeld.
   
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2006 08.01.
Ein Filmteam der ARD kommt zum Hangar und führt eine Reportage durch.

19.01.
Am Tegelberg kommt es zu einem Lawinenabgang mit Verschüttung eines 15 jährigen Snowboarders. Nach einer Stunde kann der Junge geborgen werden. Beteiligt ist auch RTH RK II Reutte. Die Bemühungen bleiben erfolglos – der Junge verstirbt im KH Innsbruck.

23.01.
Mit einem fröhlichen Fest feierten rund 150 Bergretter-Kollegen, Kommunalpolitiker und Freunde in der Sonthofer Markthalle den 80. Geburtstag „ihres“ Bene: Dr. Karl Peter Götzfried, höchst dekoriertes Bergwacht-Urgestein, verdienter Stadt- und Kreisrat, beliebter Kumpel.

Ab sofort sind zur erleichterten Bergung im freien Gelände im Winter Schneeschuhe für die Besatzung auf der Maschine.

22.05.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) präsentierte sich vom 16. bis 21. Mai 2006 auf der in Berlin stattfindenden Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) einem breiten Besucherpublikum.

Auf dem Stand des BBK war erstmalig ein Modell des neuen Hubschraubers EC 135 T2i ausgestellt. Der Bund plant, die EC 135 ab 2007 bei seinen Zivilschutz- Hubschraubern (ZSH) einzusetzen. Mit diesem Hubschrauber stattet der Bund die Luftrettungsstationen mit modernsten Einsatzgeräten aus.

30.12.
Im letzten Tageslicht werden 3 erschöpfte Bergsteiger vom Heilbronner Weg mit dem Bergetau geborgen und ins Tal gebracht.

  HCM Willi Helmes hatte am 23.07.2006 seinen 5'000. Einsatz
   
 
   
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